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Information über Burnout

 

        
 
 

 

Burnout ist eine heilbare Krankheit

 


 
 
 
  Wir wissen wie sehr Burnout zur eigenen Falle werden kann, daher sind Strategien zur Vorbeugung lebensnotwendig!
 

Allgemeine Intervention und Präventionsstrategien gegen Burnout

1. Setzen sie sich realistische Ziele.

Ziele sollen erreichbar, umsetzbar und überprüfbar sein. Teilziele setzen, die in einem Jahr zu 90%iger Wahrscheinlichkeit erreichbar sind.

2. Hören sie auf, andere verändern zu wollen.

Den anderen respektieren wie er ist, die eigenen Erwartungen an den anderen darauf einstellen. Keinen Druck ausüben sich verändern zu müssen, sondern zu können, wenn der andere will.

3. Trennen sie zwischen Arbeit und Freizeit.

Halten sie ihre Arbeitszeit ein. Überstunden sind strenge Ausnahme. Freizeit ist genauso wichtig.

4. Pflegen sie berufliche Alternativen.

Freizeit bewusst alternativ zum Beruf gestalten, je weiter weg vom beruflichen, desto besser. Vermeiden sie in der Freizeit berufliche Interessen zu verfolgen.

5. Pflegen sie ihre Sozialkontakte.

Zeit für die Familie, Freunde, ist mindestens so wichtig, wie Zeit für die Arbeit. Bewusst Freundschaften pflegen, die nicht der eigenen Berufsgruppe angehören.

6. Lernen sie bewusst zu trödeln.

Ihr Körper zeigt deutlich, wann sie trödeln sollten, sehen sie diese Zeit nicht als verloren, sondern als wichtige Zeit für das psychische Gleichgewicht - Zeit mit mir selbst. Danach sind sie wieder voll leistungsfähig.

  Unsere Email: info@aktivgegenburnout.net
 

Wenn Sie bereits erkrankt sind und was das für den Unternehmer bedeutet...

Abgesehen von der Krankheit ansich, ist eine Genesungszeit über einen längeren Zeitraum, also von einem bis zu fünf Jahren notwendig. In dieser Zeit stehen Ihnen kranke MitarbeiterInnen nicht zur Verfügung und deren Arbeit muss durch andere Kollegen oder einer Aushilfskraft erledigt werden. Dieser Teufelskreis führt in der Regel zu innerbetrieblichen Spannungen und kann zu einer Gesamtbelastung für alle Mitarbeiter werden. Auf Dauer gesehen sind also präventive Maßnahmen volkswirtschaftlich sehr wertvoll, und den Menschen in Ihrem Betrieb bleibt das unglaublich erniedrigende Gefühl von "nichts mehr leisten können" für die lange Zeit der Genesungsphase sowie die schrecklichen körperlichen Schäden und Schmerzen erspart

 

Ihre Zeit ist heilig!

 
 
 
 

Burnout-Fragebogen

 
   
Bild Work Relax  
 

7. Lernen sie mit ihrer Macht und Machtlosigkeit umzugehen.

Akzeptieren sie Machtgefälle, setzen sie ihre Macht im Sinne der Sache ein.

8. Machen sie ihre Grenzen deutlich.

Zeigen sie dem anderen ihre Grenzen auf. Achten sie darauf, für sich selbst bestimmte Grenzen zu akzeptieren und einzuhalten.

9. Achten sie auf Einhaltung von Regeln.

Vereinbaren sie mit dem Anderen bestimmte Regeln für den Umgang miteinander, vereinbaren sie Sanktionen bei Regelverstößen.

10.Wechseln sie ihr Tätigkeitsfeld.

Versuchen sie ihr Leben so zu planen, dass sie in regelmässigen Abständen die Schwerpunkte ihrer Tätigkeiten verändern - Als kritisch gilt der Zeitraum zwischen dem dritten und fünften Jahr.

11.Machen sie bewusst Urlaub.

Versuchen sie in regelmässigen Abständen wirklich Urlaub zu machen, wo sie für niemanden erreichbar sind, versuchen sie im Urlaub alles zu vermeiden, was sie mit ihrer beruflichen Tätigkeit konfrontiert.

12.Kündigen sie.

Sehen sie langfristig keine Veränderung ihrer Situation - gehen sie - auch wenn dies im ersten Moment schwierig erscheint. Sie verbringen sehr viel Zeit am Arbeitsplatz und bezahlen psychisch und physisch sehr teuer, wenn sie langfristig in einem Burnout stecken. Denn, nur wenn sie sich wirklich wohl fühlen, sind sie auch wirklich leistungsfähig.

* Die Maßnahmen gelten für Beruf und Beziehung, nicht für Eltern-Kind-Beziehung

* Die Behandlung sollte ca. nach 10 Stunden fruchten


Ausweglos wird die Situation, wenn "Burn Out" im beruflichen & privaten Bereich vorherrscht!

 
 

Denkanstoß für Jeden, der mit dem Satz lebt-

"Ich muss 120% leisten, damit ich den täglichen Anforderungen gerecht werde."

Überlegen Sie einmal folgendes Beispiel:

Fahren Sie mit Ihrem Auto auch immer Vollgas? Was denken Sie, wird passieren, wenn Sie das immer tun?

Die Radarstrafe ist dabei noch das geringste Übel.

Wenn Sie das aber mit Ihrem Körper permanent tun, dann können Sie ihn nicht einfach in der Werkstatt abgeben. Es ist Ihre Ressource, die Sie da verbrauchen!

Sie haben nur diesen einen Körper, und in dem wohnt Ihr Geist. Der Wille ist sehr mächtig, mit dem Sie Ihren Körper zwingen, das zu tun, was Sie wollen.

Warum also nicht einfach das wollen, was Ihnen gut tut, und das jeden Tag?