Logo AGB

Selbsterfahrung

 

        
 
 

Haus zur Rosenzeit

Burnout ist eine heilbare Krankheit

 


 
 
 
  Menschen teilen Ihre Erfahrung:
 

Kevin

»Man muss bereit sein, sich von seinem Leben zu lösen, das man geplant hat, damit man das Leben findet, was auf einen wartet, und die eigene Seele leben möchte. So werden wir das Leben unserer Seele leben und nicht das Leben unserer Erziehung und unserer Erwartungen.«

Rosemarie

«Das eigene Leben bewusst selbst in die Hand, Erkenntnisse gewonnen und Veränderungen vorgenommen zu haben, war für mich eine große Befreiung.»

Renate

»Jede Begegnung ist Erfahrung für meine Seele, was ich daraus mache entscheide ich selbst.«

Dagmar

»Es ist mir ein Herzensanliegen meine Erfahrungen mit Burnout und Stress an andere weiterzugeben.«

Jan

»Mich wieder wahrzunehmen und selbst wiederzufinden, wenn ich mich im Alltag verliere, ist für mich das größte Geschenk.«

Roswitha

»Vor ein paar Jahren hat mir eine Freundin ein kleines Blatt Papier in den Geldbeutel gelegt mit den Worten Kierkegaards: Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muss man es aber vorwärts. Ich hab das Papier immer bei mir.«

 

 

 

 

 
 
 
 

Ö3-Wecker-Moderator

Nach Outing von Pointner: Kratky hatte Depressionen

Robert Kratky

Moderator Robert Kratky hatte es nicht immer lustig. (© Hans Leitner (ORF))

Eigentlich sorgt Ö3-Moderator Robert Kratky (40) bei seinen Hörern für einen lustigen Start in den Tag.

Jetzt ließ er mit einem ganz ernsten Thema aufhorchen: "Ich hatte einmal Depressionen, war auch in Behandlung. Es ist alles gut ausgegangen, war ein längerer Weg, hat aber viel geholfen", gab Kratky in seiner Sendung zu.

Erst am Sonntag hatte sich ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner in Ö3 "geoutet": "Eine Depression muss man nicht verstecken. Ich bin überzeugt davon, es geht so vielen Leuten schlecht!"

Quelle: www.heute.at


Weltcup - Skirennläuferin

Lindsay Vonn:                                                   Täglicher Tablettenkonsum gegen Depressionen

Lindsay Vonn

Bild: (c) GEPA pictures

In einem Interview erklärte Lindsey Vonn, dass sie wegen ihrer chronischen Depressionen täglich Medikamente nehmen muss.

In einem Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin "Focus" hat Skirennläuferin Lindsey Vonn erklärt, dass sie wegen ihrer chronischen Depressionen "gute und schlechte Tage" habe und täglich Medikamente nehmen muss. "Ich werde diese Mittel immer nehmen müssen. Jeden Tag", sagte die US-Amerikanerin, die nach langer Verletzungspause beim Weltcup in Lake Louise ihr Comeback geben wird.

Manchmal löse ein sehr hartes Training diese Depressionen aus. "Wenn ich körperlich besonders ausgelaugt und erschöpft bin, können sich die Leere und die Traurigkeit in mir ausbreiten. Aber die Medikamente fangen einiges ab." Sie könne nur jeden ermutigen, der unter Ähnlichem leide, sich einem Arzt anzuvertrauen. "Depressionen zu haben, ist kein Stigma. Sie lassen sich behandeln. Niemand sollte sich dafür schämen müssen", sagte sie weiter.

 

Quelle: sportnet.at, 18.10.2014

 


 

 
 

Robert Betz (www.robert-betz.de)

Auszug aus dem Vortrag:  Wer liebt, der leidet nicht.

Wer anfängt mit sich selbst Frieden zu machen, die Baustellen aufzuräumen, sich selbst zu lieben und zu ehren, und zu achten, der sorgt für den Frieden in der Welt.“ - Robert Betz

Wie verändere ich im Alltag meine Ansicht, dass Geschwindigkeit nicht gleich Lebenssinn bzw. Lebensqualität ist?

 

Zitat Anfang

Der Verstand möchte sie antreiben, immer schneller zu werden.
Das größte westliche Mantra heißt – „Ich habe keine Zeit.“
Ist das aber wahr? – es ist nicht wahr. Sie haben 24 Stunden Zeit am Tag, und die Frage ist, was machen sie aus dieser ZEIT?
Was tun sie, und sie sind DA in der Zeit?
Wer bei dem ist, was er gerade tut – für den wird der Tag unendlich lang, und reich.

Wer früh aufsteht, und gleich am Anfang des Tages Sport macht, macht das bewusst. Sie machen also viele Dinge sehr bewusst, und mit großem Genuss, und am ende des Tages haben sie das Gefühl – das war jetzt wie 4 Tage.

Machen sie sich bewusst, was sie den ganzen Tag so machen, nehmen sie sich Zeit, alles bewusst zu tun.

Genau das können sie im Alltag auch machen. Nur im Alltag erlegen wir den Irrtümern des Verstandes.
Ich habe keine Zeit. Ich muss mal schnell das. Erwischen sie sich selbst bitte dabei, besonders wenn sie in einer Partnerschaft sind.

Achten sie in der Partnerschaft gegenseitig auf Worte wie z.B. - Kannst du mal schnell dieses und jenes, oder - ich muss mal schnell dahin, oder - ich muss mal schnell pinkeln gehen, oder - beim einkaufen – können sie mir das mal schnell geben. Da können sie gleich sagen ich muss mal schnell sterben.

Es ist völlig verrückt etwas schnell zu tun. Kein Mensch hat davon etwas, wenn sie etwas schnell tun.
Machen Sie alles langsam und bewusst, dann haben sie etwas vom Leben. Glauben sie ihrem Verstand nicht, dass irgendwas, eben einkaufen gehen, pinkeln gehen unwichtig sei. Es ist genauso wichtig wie Meditation oder Doktorarbeit schreiben, oder sonst etwas. Die meisten Menschen haben keine bewusst gelebte Beziehung zu sich selbst. Sie laufen zwar den ganzen Tag mit und in ihrem Körper durch die Gegend, denken Gedanken, fühlen Gefühle, treffen Entscheidungen, atmen, essen und verdauen, aber das alles meist vollständig unbewusst, nämlich automatisch. Kaum jemand hat uns erzählt, dass wir selbst die allerwichtigste Person im Leben sind, und dass es darum geht, diese Person die wir selbst sind, kennen und lieben zu lernen. Ich halte genau das für die zentrale Aufgabe unseres Lebens. Uns selbst kennen und lieben zu lernen. Dass wir in Folge dessen, dass wir uns selbst lieben, auch Andere lieben können und werden, das ist die Frucht der Selbstliebe.
Was heißt das konkret, eine Beziehung zu mir selbst zu haben?

Um es ganz konkret zu machen:

1.) Ich nehme mich selbst wichtig.

Ich setze mein Lebensglück, meine Zufriedenheit, mein Erfüllt sein – an die oberste Stelle aller Wünsche.
Frage:
Haben sie sich schon entschieden und selbst geschworen – „Ich will alles dafür tun in diesem Leben glücklich zu sein. Ich will mich selbst glücklich machen. Spüren sie hinein, ob sie sich das schwören könnten. Das wäre eine Selbstverpflichtung. Das wäre eine sehr positive Verpflichtung.

2.) Ich nehme all meine Wünsche und Träume ernst.

Ich forsche nach ihnen in mir, ich schreibe sie auf, prüfe sie, und entscheide mich für ihre Verwirklichung in meinem Leben.

3.) Ich beobachte mich selbst in meinem Alltag.

Ich beobachte, was es denkt in mir. Ich beobachte und fühle meine Gefühle bewusst, und ich gebe ganz besonders an den Stellen acht, an denen mich irgendetwas stört, nervt, ängstigt, beunruhigt, oder verunsichert. Ich lausche auf meine inneren Konflikte und Baustellen und entscheide mich, sie allein oder mit Hilfe von Anderen zu lösen.

4.) Ich lausche immer wieder auf die Signale meines Körpers, und nehme sie ernst.

Ich laufe nicht gleich zum Arzt um sie weg zu machen, sondern versuche zu verstehen, was mein Körper, besser - meine Seele mir durch meinen Körper sagen möchte. Ihr Körper hat immer recht, egal ob es zwack oder zwickt, Verspannungen da sind, Schmerzen, im Rücken oder was immer, Kopfschmerzen, im Hals, wo auch immer. Das sind Botschaften ihrer Seele, das kommt nicht vom falschen Sitzen oder sowas, sondern ihre Seele möchte ihnen damit etwas sagen.
Was tun wir?
Ach - paar Pillen rein. Geht schon gut. Ja. Ein bisserl Bewegung machen, oder ins Fitness-Center, davon geht das nicht weg. Sondern, es sind immer Dinge, die ihre Seele ihnen mitteilen will. Da ist was aus dem Gleichgewicht geraten. Bitte komm zurück in die Mitte, sagt die Seele.

5.) Ich nehme mir viel Zeit für mich selbst und lerne mit mir selbst alleine zu sein.

6.) Ich mache mein Glück von keinem anderen Menschen abhängig, sondern betrachte dies als meine Angelegenheit.

Ich mache keinen anderen Menschen für mein „nicht Glücklich sein“ oder mein Leiden verantwortlich. Ich gebe die Beziehung zu mir selbst nicht auf, wenn ich mit meinem Partner zusammen bin. Ich bleibe innerlich bei mir, und kümmere mich um meine Angelegenheiten und erlaube dem Anderen nicht, sich um meine Angelegenheiten zu kümmern. Andererseits überlasse ich dem Anderen auch seine Angelegenheiten und versuche nicht ihn, und sein Verhalten zu manipulieren und zu verändern.

7.) Ich bin für den Anderen da, wenn ich es will, und wenn es mir Freude macht.

Aber ich opfere mich nicht auf für ihn. Ich lebe nicht für ihn, sondern ich lebe für mich selbst. Ich nehme den Anderen nie wichtiger, als mich selbst. Ihre Mutter hat das anders gemacht, ich weiß. Aber irgendeiner muss diese Tradition der Selbstverleugnung einmal durchbrechen. Es kommt allen zugute. Ihrem Partner, ihren Kindern, der ganzen Welt. Ich behaupte, wer anfängt mit sich selbst Frieden zu machen, die Baustellen aufzuräumen, sich selbst zu lieben und zu ehren, und zu achten, der sorgt für den Frieden in der Welt. Er ist das Licht der Welt, wie Jesus gesagt hat. Das ist Verantwortung übernehmen für sich. Kein Mensch kann das für sie tun.

Zitat Ende.